Preisverleihung 2026

Verleihung der Internationalen ethecon Awards 2026


 

„Es geht um unseren Blauen Planeten!“

Die Stiftung ethecon Ethik & Ökonomie ehrt Leonard Peltier (USA), politischer Gefangener und Aktivist für die Rechte der First Nations, mit dem Internationalen ethecon Blue Planet Award 2026 und stellt, stellvertretend für die Vorstände und Großaktionär*innen des Finanz-Konzerns BLACKROCK, Larry Fink, Mitgründer und Vorsitzender des Vorstands mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award an den Pranger. // Verleihung der beiden Preise im Dezember mit einer Mahnwache bei BLACKROCK (weitere Information zu gegebener Zeit) //
Die Stiftung ethecon verkündet heute, 12. Oktober, am Internationalen Tag des indigenen Widerstands und der Premiere der Dokumentation „Free Leonard Peltier“ bei NETFLIX, die Namen der Empfänger der beiden traditionsreichen internationalen ethecon Awards 2026:

  • Der Internationale ethecon Blue Planet Award 2026 ehrt Leonard Peltier (USA), politischer Gefangener und Aktivist für die Rechte der First Nations.
  • Der Internationale ethecon Dead Planet Award 2026 schmäht Larry Fink (USA), Mitgründer und Vorstandsvorsitzender von BLACKROCK.

Bereits die Wahl des Internationalen Tages des indigenen Widerstands ist eine Würdigung des Einsatzes des Preisträgers des ethecon Ehrenpreises, Leonard Peltier (USA). Der Internationale ethecon Blue Planet Award 2026 ehrt ihn für seinen jahrzehntelangen Einsatz für ethische Prinzipien und den Schutz unseres „Blauen Planeten“; für Frieden, Umweltschutz und soziale Rechte; gegen Kriege und Kriegstreiberei, Unterdrückung, Ausbeutung und Rassismus, Ruin der Umwelt und soziales Elend. Leonard Peltier, politischer Gefangener und Aktivist für die Rechte der First Nations wurde 1977 zu zwei lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Dieser historisch beispiellose Prozess wird selbst von der zuständigen Staatsanwaltschaft als fehlerhaft und politisch motiviert anerkannt. Internationale Menschenrechtsorganisationen äußerten wiederholt schwere Bedenken an der Fairness seines Verfahrens, die UN ordnete seine Haft als willkürlich ein. Nach jahrzehntelangen Protesten wandelte US-Präsident Joe Biden 2025 die Haftstrafe Peltiers in Hausarrest um. Nach seiner Freilassung erklärte Peltier ungebrochen: „Heute bin ich endlich frei! Sie haben mich zwar gefangen gehalten, aber meinen Kampfgeist konnten sie mir nie nehmen!“.

Der Gründungsstifter und Vorsitzende des Vorstands von ethecon, Axel Köhler-Schnura, bekräftigt, dass „ethecon im Handeln von Leonard Peltier, dem politischen Gefangenen und Aktivisten für den Schutz der First Nations, einen herausragenden „Wächter“ unseres „Blauen Planeten“ vor Ruin und Zerstörung (sieht). Für diese beispielhafte Verteidigung menschlicher Ethik ehrt ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie Leonard Peltier mit dem Internationalen ethecon Blue Planet Award 2026.“

Ganz anders Larry Fink, Mitgründer und Vorsitzender des Vorstands von BLACKROCK. Er ist als größter Vermögensverwalter der Welt aktiver Gestalter der zerstörerischen kapitalistischen Profit-Ordnung. Er tritt Moral und Ethik mit Füßen und stellt eine Gefahr für die Menschenrechte und die Umwelt, für die Demokratie, den Frieden und die Menschheit insgesamt dar. Er handelt einzig zum Vorteil persönlicher Macht und privater Bereicherung.

Das Mitglied des Kuratoriums von ethecon, Leonie Schnura, sieht im Handeln von Larry Fink, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Finanz-Konzerns BLACKROCK, „einen schockierenden Beitrag zu Ruin und Zerstörung unseres „Blauen Planeten“ hin zu einem „Toten Planeten“. Für diese erschreckende Missachtung und Verletzung menschlicher Ethik schmäht ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie Larry Fink/BLACKROCK mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award 2026.“

Die Verleihung der beiden Preise findet im Dezember mit einer Mahnwache bei BLACKROCK statt (Termine und weitere Information zu gegebener Zeit).
Die ethecon Positiv- und Negativ-Preise werden nahezu jährlich bereits seit 2006 verliehen. Der Internationale ethecon Blue Planet Award ehrt den herausragenden Einsatz für Erhalt und Rettung des „Blauen Planeten“. Der Internationale ethecon Dead Planet Award prangert Personen an, die schockierende Verantwortung für Ruin und Zerstörung der Erde, der Heimat der Menschheit, hin zu einem „Toten Planeten“ tragen und damit die Gefahr eines toten, unbewohnbaren Planeten heraufbeschwören.

Begründung:

Der Internationale ethecon Blue Planet Award 2026 ehrt den Einsatz des US-amerikanischen Menschenrechts- und Friedensaktivist Leonard Peltier
Begründung Blue PA de

Der Internationale ethecon Dead Planet Award 2026 stellt den Vorstande und Großaktionär von BLACKROCK Larry Fink öffentlich an den Pranger
Begründung Dead PA de

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Weitere Informationen
Leonie Schnura
Fon +49 – (0)211 – 22 95 09 21
Handy +0176 – 80 39 95 37
eMail ls@ethecon.org

Internationale ethecon Dead Planet Award

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GLENCORE
Rohstoffkonzern/Schweiz
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Konzernjustiz gegen Konzernkritik
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GLENCORE unterdrückt Informationen über Konzernverbrechen im Namen der Profite per Gericht. Nach einer Prozessdauer von knapp einem Jahr untersagte ein Schweizer Gericht die Verbreitung von 600’000 Flugblättern. Es geht um erhöhte Arsenwerte bei Anwohner*innen eines Hafens in Peru.
GLENCORE bezeichnete im Herbst 2025 die Formulierungen «Glencore-Skandal» und «vergiftete Kinder» als „unwahr“ und „ehrverletzend“.
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GLENCORE wurde im Jahr 2012 mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht.

Preisverleihung 2012


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Zum aktuellen Urteil
https://www.tagesanzeiger.ch/glencore-stoppt-konzernverantwortungs-flyer-per-gericht-147052391629
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Zum Fall in Peru
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/bergbau-peru-vergiftungen-e639328/
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Internationale ethecon Dead Planet Awards

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TEPCO
Atomkonzern/Japan
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Killing the Pacific
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TEPCO killt systematisch den Pazifik. Der Konzern leitet erneut 7.800 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifik ein. Die Gesamtmenge an radioaktivem Tritium macht etwa 1,2 Billionen Becquerel aus.
Im Jahr 2026 sind mind. acht Einleitungen von radioaktiv kontaminiertem Wasser mit einer Gesamtmenge von etwa 62.400 Tonnen geplant.
Bis zum Oktober 2025 wurden bereits insgesamt ca. 120.000 Tonnen Wasser ins Meer eingeleitet.
TEPCO lagert ca. 1,3 Millionen Tonnen Wasser in über 1000 Behältern. Pro Woche kommt durch die Kühlung der seit 2011 andauernden Kernschmelze in den Katastrophenreaktoren Fukushima mindestens ca. 1 Tonne hinzu.
Der Konzern und seine Aktionär*innen verweigern bis heute jegliche Haftung für die Schäden sowie die Opfer und Leiden der Bevölkerung.
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TEPCO wurde im Jahr 2011 mit dem Internationalen ethecon Dead Planet Award geschmäht.

Preisverleihung 2011


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ethecon Kampagne „Alles für den Frieden!“

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Jetzt sind die Schulen dran!
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Die zentrale militärpolitische Denkfabrik der Bundesregierung fordert: Die Schulen seien „mehr als Bildungsorte“; sie dienten auch als „potenzielle Notunterkünfte und Notfalltreffpunkte“, weshalb die „Inventur der Schulstandorte“ vorzunehmen sei.
„Dies erfordert Kooperationsbereitschaft im Sinne einer gemeinsamen Verantwortung und bei Vielen auch, die eigene Erwartungshaltung zu ändern. … Für ihre Aufgaben“ müsse die Bevölkerung systematisch „sensibilisiert und qualifiziert werden“.
Nicht zuletzt müsse der „Aufbau eines schulischen Lehrplans“ zu speziellen Themen eingeleitet werden.
Der Krieg rückt immer näher. Eltern, Großeltern, Lehrer*innen – sprecht mit den Kindern über Krieg und Frieden, über die Wehrpflicht, über die Menschenfamilie. Nehmt die Kinder mit zu den Friedensaktionen.
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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10571
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Kostenfrei:
Friedenstransparente und -Plakate
bei ethecon bestellen.
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Internationale ethecon Dead Planet Awards

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Medien-Konzern
AXEL SPRINGER / Deutschland
—BILD – immer wieder Hetze gegen Links
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Berlin hat gewählt. Die Bevölkerung stimmte für die „ENTEIGNUNG DER WOHNUNGSKONZERNE“ und wählte die „Partei Die Linke“ zur stärksten Partei
Seitdem hetzt der SPRINGER-Konzerngegen in unterirdischer Weise gegen die linke Wahlgewinnerin Elif Wealp wie seinerzeit gegen Rudi Dutschke, der in Folge der SPRINGER-Hetze von einem Neo-Nazi erschossen wurde.
Enteignen – das geht im Kapitalismus gar nicht. Weder Wohnungskonzerne noch SPRINGER.
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Internationale ethecon Blue Planet Award Preisträger Julian Assange zurück


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Unsere Partnerorganisation CODE PINK, wir selbst und viele andere begrüßen, dass Julian Assange ankündigt, sich nach Verfolgung, Gefängnis und Folter wieder stärker einzubringen.
Unklar ist, wann, wie und wo Julian sich engagieren wird. Allerdings wissen wir, dass er bereits in den letzten Jahren für die Freiheit von Gaza und den Frieden auf der Welt aktiv war.
Aktuell meldet Julian, dass die Geburt des dritten gemeinsamen Kindes von Stella und ihm bevorsteht. Herzlicher Glückwunsch und alles Gute für die Geburt, das Kind und die Familie!
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ethecon Kampagne Alles für den Frieden!

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Solidarität mit dem Tausenden in Köln gegen Krieg, den ethecon Dead Planet Preisträger RHEINMETALL und die anderen profitgierigen Kriegstreiber.
Danke für den Einsatz!
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Nicht vergessen:
Großdemos gegen Krieg am 03.10. in Stuttgart und Berlin.
Bundesweite Demos in vielen Städten gegen Sozialraub und Plünderung am 26.09. in vielen Städten.
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Einsatz für Frieden und Solidarität ist kein Verbrechen!

—Einsatz für Frieden und Solidarität ist kein Verbrechen! —

Leon Wystrychowski aus Duisburg ist aktiv bei ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie. Er steht am kommenden Mittwoch, 26.08.26., in Düsseldorf vor Gericht. Wegen seines Engagements für Frieden und Gerechtigkeit in Palästina, gegen den Völkermord in Gaza.
Leon hat 2023 auf einer Demonstration in Duisburg gerufen: „From the river to the sea Palestine will be free“ und „Von Duisburg bis nach Gaza Yalla Intifada“. Dafür wurde er vor Gericht gestellt. Polizei und Staatsanwaltschaft meinen, mit diesen Parolen würden Gewalt und Kriegsverbrechen gegen israelische Zivilist*innen gutgeheißen.
In dem ersten Satz geht es um die Freiheit aller Menschen zwischen dem Jordan (river) und dem Mittelmeer (sea); der zweite greift mit „yalla Intifada“ (arabisch) den seit Jahrzehnten andauernden Ruf zur Beendung der Unterdrückung der Bevölkerung Palästinas auf. Für Leon – aber auch Abermillionen in aller Welt – sind diese beiden Sätze Ausdruck der Solidarität mit den um ihre Rechte kämpfenden
Palästinenser*innen und des Protestes gegen Besatzung, Krieg und Völkermord. Nicht wer für Solidarität und Frieden eintritt, ist kriminell, sondern wer mit menschenfeindlicher Hetze und Waffenlieferungen Krieg und Gewalt fördert und anheizt.
Das Landgericht Duisburg sah im zweitinstanzlichen Prozess in den beiden Parolen keinen „Aufruf zu Gewalt und Verbrechen“ und sprach Leon frei. Doch die Staatsanwaltschaft lässt nicht locker und will Leon verurteilt sehen.
Wir-rufen auf. zur Solidarität mit Leon und fordern seinen Freispruch. Einsatz für Frieden und Solidarität ist kein Verbrechen!
Alles für den Frieden! Kein Völkermord in Gaza!
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ethecon
Stiftung Ethik & Ökonomie

www.ethecon.org
info@ethecon.orh
—Kommt zum Prozess
Mittwoch, 26.8.20269
10:30 Uhr
Oberlandesgericht Düsseldorf
Cäcilienallee 3, Saal: A2159
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Diane Wilson Film

 

 

Der Dokumentarfilm „HELLCAT“ erzählt die Geschichte der ethecon Preisträgerin Diane Wilson und ihres 35 Jahre währenden, zermürbenden Kampfes gegen die petrochemischen Konzerne Formosa Plastics, die die Buchten an der texanischen Golfküste, in denen ihre Familie seit einem Jahrhundert fischt, verschmutzt und fast zerstört haben.