Unsere Welt im Umbruch
Aufbruch oder Untergang
Der in die Enge getriebene Raubtierkapitalismus kann die Ausbeutung und Ausplünderung der Welt nicht mehr ungehindert fortsetzen. Blindwütig schlägt er um sich und konfrontiert die Welt u. a. mit nie dagewesener Hochrüstung, Voranschreiten neo-faschistischer
Herrschaft, immer neuen völkerrechtswidrigen Kriegen, einem Genozid in Nahost, Entführung und Einkerkerung des gewählten venezolanischen Staatspräsidenten Maduro, versuchter Annektierung Grönlands sowie brutaler Erdrosselung Kubas. Barbarisch und
skrupellos nimmt er die Gefahr eines Atomkriegs sowie des Zusammenbruchs der Ökologie in Kauf und bringt damit den Planeten und die Menschheit insgesamt in akute Gefahr.
Niedergang der „Westlichen Wertegemeinschaft“
Die Vorherrschaft des Westens, allen voran die der USA ist am Wanken, ihre Hegemonie kollabiert an vielen Stellen. Die Weltwirtschaft des Westblocks erlebt zunehmend Wachstumsverluste, internationale Auslandsinvestitionen und Wissenschaftsaustausch sind
am Sinken. Der US-Dollar als Transaktionseinheit für den weltweiten Handel, verliert zunehmend an Bedeutung. Der bisher dominierende westlich-kapitalistische G7-Verbund unter Führung der USA ist geprägt von Zerstrittenheit und rasantem Niedergang.
Zwar sind die Profite der führenden Kapitalisten hoch wie nie. Doch gleichzeitig versinkt der traditionelle kapitalistische Westen in Armut, Suchtabhängigkeiten, Kindersterblichkeit, Krankheit, Analphabetismus, Kriminalität, Obdachlosigkeit, illegaler Arbeit, Überschuldung,
Polizeigewalt und Straflosigkeit für Wirtschaftskriminelle. Das westliche Demokratiemodell wird zunehmend ersetzt durch eine autoritär-bürokratische Überwachungs-, Zensur- und Polizeidiktatur. Menschenfeindliche, barbarische neo-faschistische Systeme werden für das
Kapital wieder zu begrüßten Herrschaftsformen. Industrielle Innovationskraft und Infrastruktur sind auf einem Tiefstand. Alles gepaart mit Ausstieg aus Umwelt- und Klimaschutz.
Aufstieg der „Multipolaren Weltgemeinschaft“
Die maßlose Wut des westlichen Kapitalismus, der Ultrareichen und ihrer Marionetten in Politik und Gesellschaft, wird getrieben vom voranschreitenden politischen und ökonomischen Aufstiegs Chinas und vom China und anderen Staaten betriebenen Konzepts
der Multipolarität. Es haben sich mit BRICS (Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika), SCO (Shanghei Cooperation Organisation) und anderen mächtige Kooperationen großer Staaten herausgebildet. Sie
bringen mit dem Rückhalt Chinas eine wirtschaftlich nachhaltige, friedliche, nicht militärisch begleitete, internationale Ordnung auf den Weg. Im Interesse der Menschheit und schlagen den „Aufbau einer internationalen Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Zukunft für die
Menschheit als Ganzes“ vor. Bei der Staatengemeinschaft BRICS haben mittlerweile mehr als 30 weitere Länder
Aufnahmeanträge gestellt. Gemeinsam wollen sie eine ökonomisch und politisch besser geregelte und friedvolle Welt, in der Menschen, Völker und Staaten im gegenseitigen Respekt leben und zusammenarbeiten. Sie fordern eine „Multipolare Welt im 21.
Jahrhundert“ statt Handelskriege und weltweiter Kriege auf diesem Planeten. Mit 60 Billionen Dollar Bruttoinlandsprodukt sind sie die mit Abstand stärkste Wirtschaftsvereinigung der Welt.
Unruhe und Widerstand der Völker
Die Unruhe in den Völkern der Welt nimmt zu. Menschen widersetzen sich mehr und mehr der Barbarei der Ultrareichen und ihrer Machtapparate. Die Bevölkerungen verlieren zunehmend das Vertrauen in Regierung, Medien und Wissenschaft. Trotz aller Brutalität der
außergesetzlichen Heimatschutz-Truppen der US-Regierung gehen selbst in den USA Millionen auf die Straßen.
Die Völker der Welt wollen verhindern, dass es mit immer mehr regionalen Kriegen, gar mit einem großen Krieg gegen China und Russland mit dem Potential zu einem atomaren Krieg, zur Vernichtung der Menschheit kommt. Sie wollen die Umwelt und die ökologischen Grundlagen ihres eigenen Überlebens retten.
Alles für den Frieden!
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie setzt sich ein für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung. Zugleich hält die Stiftung die „Beachtung ethischer, ökologischer, sozialer und menschenrechtlicher Prinzipien bei Organisation und Durchführung ökonomischer
Vorhaben sowie die Stärkung demokratischer und selbstbestimmter Strukturen im Wirtschaftsprozess“ (Grundsatzerklärung 2004) für zwingend erforderlich. Im Angesicht nie gekannter Militarisierung und Hochrüstung, immer neuer Kriege,
voranschreitenden sozialen Ruins und zunehmender ökologischer Krisen mit der Gefahr eines Atomkriegs und dem drohenden ökologischen Zusammenbruch fordert ethecon „Alles für den Frieden!“ Dafür ist der Umbau der Gesellschaftsordnung weg von Egoismus und persönlichem Vorteil, weg vom Diktat der Profite, hin zu Demokratie, Solidarität und Völkerfreundschaft unabdingbar.
Berlin, den 11. April 2025




