Nein zur Kriegskonferenz! Nein zu Krieg und Umweltzerstörung!

Vom 16. bis zum 18 Februar treffen sich Staatsvertreter, Militärs und Rüstungskonzerne in München zur jährlichen sogenannten „Sicherheitskonferenz“ (SiKo).

Um zu verstehen, wer dahinter steckt und wessen Interessen dort verhandelt werden, lohnt ein Blick in die Liste der Unterstützer:
Es unterstützen die großen Konzerne wie AMAZON, BAYER, AIRBUS, RHEINMETALL, LOCKHEED MARTIN oder META – um nur einige zu nennen.
Oder auch die Stiftungen und Think-Tanks der Ultrareichen wie die Rockefeller Stifttung oder die Bill & Melinda Gates Foundation.

Die Organisatoren der SiKo geben vor, den „Frieden durch Dialoge“ zu fördern. Das ist eine dreiste Lüge! Es ging nie um Sicherheit, sondern immer um die Machtinteressen der NATO und ihrer Mitgliedstaaten. Und so auch heute.

Statt den globalen Herausforderungen mit friedlichen Mitteln zu begegnen, setzen die Macher der SiKo auf Gewalt. Im Sinne des militärischen und politischen Zusammenhalts und Machterhalts der NATO darf es keinen Frieden geben.

Doch um globale Herausforderungen zu bewältigen, benötigt die Menschheit den Willen zur Kooperation sowie eine Stärkung der Vereinten Nationen (UN) und anderer Foren, die einen Dialog ermöglichen. Diese Foren werden jedoch von Propagandaveranstaltungen wie der Siko untergraben. Nicht erst seit der Ausladung Russlands und des Irans ist das Motto der Siko „Frieden durch Dialog” eine Farce. Ohne Kontrolle und ohne völkerrechtliche Legitimation werden Absprachen getroffen, die internationale Abkommen und Institutionen aushebeln. Stattdessen werden auf der Siko unter Ausschluss der Weltöffentlichkeit internationale Beschlüsse, wie z.B. das Pariser Klimaabkommen oder die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN, zunichtegemacht. Denn die Waffen, die hier verkauft werden, und die Militärübungen, -kooperationen und -einsätze, die hier geplant werden, zerstören Klima, Umwelt und Menschenleben.

Es geht also keineswegs um Sicherheit, Diplomatie oder gar Frieden!

Heraus zur Anti-SiKo Demo am 17.02. um 13 Uhr am Stachus in München!

Parallel findet zudem die internationale Friedenskonferenz statt!

ethecon fordert zusammen mit dem Anti-SiKo-Bündnis die elementaren Sicherheiten ein, die wir Menschen weltweit brauchen: Dass es keinen Krieg gibt, eine gesunde Lebenswelt, Nahrung, Kleidung, ein Dach über’m Kopf, Bildung und Freiheit.
Kriege, Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt sind die wichtigsten Ursachen für Flucht und den rasanten Klimawandel. Alles muss sich ändern: Investieren wir unsere Steuergelder in die Sozialsysteme, in das Bildungswesen und in den Klimaschutz! Solidarität statt Profitmacherei!

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Befreit den schwer erkrankten Mumia Abu-Jamal – jetzt erst recht!

Sein medizinisches und sein Anwaltteam sind äußerst alamiert: Mumia Abu-Jamal schwebt in akuter lebensgefahr!

Seit 43 Jahren sitzt der afro-amerikanische Journalist Mumia Abu-Jamal als politischer Gefangener im Todestrakt von Pennsylvania (USA). In einem durch Rassismus und politische Repression gekennzeichneten Prozess wurde der chancenlose ehemalige Black Panther-Pressesprecher zum Tode verurteilt.
Seitdem kämpft eine internationale Solidaritätsbewegung, darunter Gegner der Todesstrafe, um sein Leben. Seit der Aussetzung derselben um verbesserte Haftbedingungen. Jetzt wurde bekannt, dass es ihm seit Monaten nicht gut geht und er grade in akuter lebensgefahr schwebt. Beobachter und Freunde rechnen mit einer bewussten Vernachlässigung seiner gesundheitlichen Versorgung. Der Staat arbeite weiter darauf hin, den Bürgerrechtler „langsam und absichtlich durch medizinische Vernachlässigung umzubringen“, so Pam Africe, Mumias Vertraute.
Für die Solidaritätsbewegung und für uns ist das Hauptziel weiter klar: Mumias Gesundheit muss im Übergang zur Freiheit erhalten bleiben!

ethecon in Aktion!

Auch wir sind auf der Straße um gegen Nazis zu demonstrieren, doch unser Protest geht weiter als nur gegen die AfD.

Antifaschistischer Protest muss auch immer antikapitalistisch sein und gegen die Macht der Großkonzerne und den dahinterstehenden superreichen Großaktionär*innen gerichtet sein!

Konzerne und Faschismus gehören zusammen

Es sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn die Profite nichtmehr im befriedigendem Maße verwirklicht werden können, greifen sie auf Faschismus zurück! Desto schneller vollzieht sich der politische Rechtsruck, desto offener treten die Faschisten in Erscheinung.

Die Wurzel des Faschismus ist in dem Profitsystem zu finden, dieses muss gestürzt und durch ein Solidarprinzip ersetzt werden. Die Großkonzerne müssen vergesellschaftet werden und die Ultrareichen maximal besteuert werden! Für Frieden, Umweltschutz und soziale Sicherheit!

Angela Davis wird 80! Wir gratulieren der ethecon Blue Planet Preisträgerin!

„Angela, they put you in prison,
Angela, they shot down your man.
Angela, you’re one of the millions
Of political prisoners in the world.“
-John Lennon & Yoko Ono

Angela Davis ist eine Symbolfigur, die für antirassistische, für politische und soziale Kämpfe um die Emanzipation aller steht. Sie widmet ihr Leben dem Widerstand gegen Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung, dem Kampf gegen Ungerechtigkeit und Todesstrafe sowie dem anhaltenden Engagement für Humanismus und Frieden.

2011 haben wir ihr den Blue Planet Award übergeben und heute gratulieren wir ihr zu ihrem 80. Geburtstag.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie vergibt den internationalen ethecon Blue Planet Award an Menschen, die sich in besonderem Maße für den Erhalt bzw. die Rettung des „Blauen Planeten“ eingesetzt haben.

Den Hintergrund zu Angela Davis und dem Blue Planet Award findet ihr hier.

ethecon Ehrenmitglied Konstantin Wecker sagt Nein!

Mit seinem Lied „Sage Nein!“ will er alle Menschen und ihre Demonstrationen gegen Faschismus, Rassismus, Patriarchat und die afd unterstützen und fordert auf aktiv zu werden!

Den ganzen Beitrag findet ihr hier: https://wecker.de/sage-nein

Wir sagen: Danke, Konstantin.

Für ethecon gilt weiterhin: „Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!“ unsere Stellungnahme findet ihr hier

Jetzt heraus zu Demonstrationen in ganz Deutschland!

Alle weiteren Infos findet ihr hier

Nazis stoppen! Weltweit!

Letzten November kamen in Potsdam hochrangige AfD-Politiker, Nazis und finanzstarke Unternehmer zusammen um die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland zu planen!

Widerstand ist angesagt. An Demonstrationen nahmen in ganz Deutschland mittlerweile zehntausende Menschen teil.

Jetzt heraus zu Demonstrationen in ganz Deutschland!
Am 20.01. in Frankfurt, am 27.01. in Düsseldorf und in vielen weiteren Städten! Infos zu allen Demos findet ihr hier, weitere hilfreiche Infos hier.

Unterstützt hier ethecon mit einer Spenden.

Besonders spannend ist die Teilnahme von Vertretern deutscher Großkonzerne wie Hans-Christian Limmer, Groß-Investor bspw. von BACKWERK, oder der bis 2016 amtierende BAYER-Chefjurist (1984 bis 2016) Roland Hartwig.

Das beschwört Parallelen zur berüchtigten Wannsee-Konferenz der Hitler-Faschisten oder zur Hitler-Rede vor dem Industrie-Club in Düsseldorf 1932 herauf. Auch damals übrigens ganz vorne dabei BAYER mit dem damals größten Chemie-Unternehmen der Welt, der IG FARBEN.

Diese Geheimbündelei von AfD mit Nazis, Faschisten und Rechtsradikalen steht nicht alleine. In Italien schockierte ein paramilitärischer Aufmarsch faschistischer Schwarzhemden mit Faschismus-Gruß, in Ungarn sind unverhohlen Nazi-Aufmärsche in SS-Tradition angekündigt, in USA sind die Nazi-Verbindungen von Trump und die Steuerung des Sturms auf das Capitol durch Faschistische Organisationen bekannt

Das alles zeigt zweierlei:

Konzerne und Faschismus gehören zusammen. Es sind zwei Seiten einer Medaille. Wenn die Profite nichtmehr im befriedigendem Maße verwirklicht werden können, greifen sie auf Faschismus zurück! Desto schneller vollzieht sich der politische Rechtsruck, desto offener treten die Faschisten in Erscheinung.

Widerstand ist angesagt. An Demonstrationen nahmen in ganz Deutschland mittlerweile zehntausende Menschen teil.

ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie ist eine konzern- und kapitalismuskritische Stiftung. ethecon arbeitet international „Für eine Welt ohne Ausbeutung und ohne Unterdrückung.“ Damit sieht sich ethecon in der Tradition der Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald, die nach der Befreiung 1945 schworen: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Für ethecon gilt weiterhin: „Faschismus ist keine Meinung, Faschismus ist ein Verbrechen!“

Der Kampf gegen Nazis darf sich nicht nur gegen die AfD richten. Die Wurzel des Faschismus ist in dem Profitsystem zu finden, dieses muss gestürzt und durch ein Solidarprinzip ersetzt werden. Die Großkonzerne müssen vergesellschaftet werden und die Ultrareichen maximal besteuert werden! Für Frieden, Umweltschutz und soziale Sicherheit!

Solidarische Grüße,
Marius Dornemann

 

Weitere Infos:

Hier geht es zur Erklärung zur AfD von ethecon aus dem Jahr 2017

Hier geht zum Flugblatt von ethecon aus dem Jahr 2010 „Nazis und Faschisten stoppen! Weltweit!“

Infos zu allen Demos findet ihr hier, weitere hilfreiche Infos hier.

World Economic Forum (WEF) 15. bis 19. Januar 2024

Die Treffen des WEF in Davos sichern seit mehr als 30 Jahren die Plünderung der Welt. Wir fordern: Frieden, Umweltschutz und soziale Sicherheit sofort!

Beim World Economic Forum (WEF) in Davos treffen sich seit 1971 die Ultrareichen der Welt mit ihren Statthaltern in Politik und Wirtschaft. Seit Anbeginn werden diese Tagungen von Protesten begleitet. Zu vollem Recht!

Obwohl Hunger und Elend, Artensterben und ökologischer Kollaps, Kriege und Aufrüstung eskalieren, geht es auch beim aktuellen Treffen (15. bis 19. Januar) den Verantwortlichen der von den G7-Staaten geführten Nationen nicht um die Sicherung der Lebensgrundlagen der Menschheit, sondern um die weitere Maximierung der Profite.

Die Konzentration des Reichtums in den Händen von immer weniger Ultrareichen sowie die Kapital- und Profitmacht der Konzerne steigt von Jahr zu Jahr. Anlässlich des aktuellen Treffens in Davos weist OXFAM in einer Studie nach, dass alleine die fünf reichsten Personen aller Reichen ihr Vermögen seit 2020 mehr als verdoppelt haben. Sie besitzen nun 869 Milliarden US-Dollar!

Wesentlich auf Kosten der ärmeren 60% der Weltbevölkerung, immerhin 4,7 Milliarden Menschen. Diese verloren nämlich im gleichen Zeitraum über 20 Milliarden US-Dollar an Vermögen.

In der kapitalistischen Welt wurden im Namen der Profite Gesundheitsstrukturen, soziale Systeme, Massenmobilität, Umwelt und Artenvielfalt, Bildung und Kultur immer dramatischer ruiniert. Ja sogar die elementare Versorgung von immer mehr Menschen mit Lebensmitteln, Wohnungen und dem Bedarf des täglichen Lebens ist nicht mehr gesichert.

Es sind die Ultrareichen, die als Aktionär*innen, Kapitalbesitzer*innen und Investor*innen Wirtschaft, Politik und damit auch das Militär steuern. Sie sind es, die zu Gunsten ihrer Profite den Planeten plündern und die Menschheit in Krieg, ökologische Katastrophen und soziales Elend stürzen.

Staaten wie China, Kuba und andere, die diesem Modell nicht folgen und stattdessen für soziales Wohl, Ökologie und Frieden eintreten, werden mit Aggression und Krieg überzogen. Inzwischen sind 75 Prozent der Streitkräfte der USA im Pazifik gegen China in Stellung gebracht und die Streitkräfte aller 30 NATO-Staaten inklusive der Bundeswehr aus Deutschland operieren gleichfalls vor der Küste Chinas. Immer drohender zieht ein Weltkrieg herauf. Der Einsatz von Atomwaffen wird von den USA unverblümt erwogen.

ethecon steht an der Seite der Proteste anlässlich des diesjährigen Weltwirtschaftsforums. Die Welt braucht nicht mehr Profite, sie braucht Frieden, Umweltschutz und soziale Sicherheit!

ethecon fordert: Vergesellschaftung der Großkonzerne! Enteignung und maximale Besteuerung ultrareicher Vermögen! Umbau der Gesellschaften weg vom Profitdiktat hin zu Solidarsystemen. Frieden, Umweltschutz und soziale Sicherheit sofort!

 

 

Start ins Jahr 2024!

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Liebe Mitglieder,

das Jahr 2024 ist grade erst gestartet und wir stecken schon voll in den Vorbereitungen für unsere kommenden Aktionen. Unsere Arbeit gegen die verbrecherischen Großkonzerne und die dahinter stehenden Großaktionär*innen geht in eine neue Runde – zum 20. Mal seit der Gründung im Jahre 2004!

Wir nehmen auch dieses Jahr wieder an der Rosa-Luxemburg-Konferenz der Zeitung junge Welt teil. Dort könnt ihr uns am Samstag, den 13. Januar, im Tempodrom in Berlin mit einem Infostand finden und am Sonntag, den 14. Januar, auf der großen Luxenburg-Liebknecht Demonstration um 10:00 am U-Bahnhof Frankfurter Tor.

Das Motto der diesjährigen Konferenz lautet „Wem gehört die Welt?“. Diese Frage werden wir – als Stiftung von unten – im kommenden Jahr auf unseren Aktionen beantworten, wenn wir weiter gegen die Macht der Konzerne und für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen.

Wir rufen außerdem auf, sich am 17. Februar an den Protesten gegen die Münchner NATO-Sicherheitskonferenz zu beteiligen! Die Proteste finden unter dem Motto „Kriegstreiber unerwünscht!“ statt.

Ein frohes und vor allem kämpferisches Jahr wünscht euch das Team von ethecon!

Solidarische Grüße,
Marius Dornemann